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Wo geht die Reise hin?

Es sind Sommerferien, aber wir müssen noch Arbeiten, diese ersten beiden Wochen mal im gleichen Rhythmus, denn die Kinder sind mit den Pfadfindern unterwegs. Also hatten wir viel gemeinsame Zeit miteinander. In der vergangenen Woche hatten wir beide Spätschicht, was bedeutet, dass wir morgens ausschlafen können ohne Rücksicht auf irgend wen. Also hatte ich eine verrückte Idee. Ich nahm am Anfang dieser Woche meine Heels, halterlose Strümpfe und das Halsband mit zur Arbeit. Nach der Arbeit wollte ich dann mit Halterlosen, Heels, Halsband und meinem Mantel bekleidet nach Hause fahren. Dies erwies sich als nicht so einfach, da ich ungeplant mit einer Kollegin zusammen arbeitete und wir gemeinsam den Arbeitsplatz verlassen. Also zog ich nur die Halterlosen an und darüber meine normale Straßenkleidung. Da der Parkplatz recht dunkel ist, habe ich mich dann im Auto ausgezogen. Wir immer telefonierten wir als ich auf dem Weg nach Hause war. Kurz vor Feierabend twitterte ich noch: „Ich habe jetzt Feierabend und werde ihn nutzen…“

Ich kam nach Hause und bereitete dem Herrn wie mittags abgesprochen ein Eis mit Amarena-Kirschen zu. Als er plötzlich neben mir in der Küche stand. Er war schon freudig überrascht… aber auch ziemlich erledigt, denn bei ihm war es sehr stressig gewesen. So entschlossen wir uns gemeinsam den Abend kuschelnd ausklingen zu lassen.

Dann war es Freitag und ich hatte im Gegensatz zu ihm bereits frei. Abends würde ich zum Subbi-Stammtisch gehen und es war der letzte Abend ohne Kinder. Also bereitet ich mich vor und auch das Schlafzimmer. Ich zog ein weißes, langärmeliges, enges Oberteil an, dazu eine Unterbrust-Korsage, Halterlose, Heels und etwas unromantisch eine lange Hose. Die lange Hose war allerdings dem Wetter geschuldet, denn ich wusste, dass wir draußen sitzen würden. Das Höschen ließ ich weg, denn es war ja schließlich Höschenfreitag. Ich blieb viel länger, als ich eigentlich wollte, aber es war mal wieder eine sehr nette Subbi-Runde mit einem fast 50%igem Männeranteil. Als ich dann endlich wieder zu Hause war, präsentierte ich mich meinem Herrn. Augenscheinlich gefiel ihm, was er sah. Jedesmal, wenn ich wieder zu ihm ging hatte ich ein Teil weniger an. Ich begann mit dem langärmeligen Oberteil. dann zog ich die Hose aus, zum Schluss die Korsage, dann legte ich mich aufs Bett und präsentierte meinen Po. Neben mir lag der Knebel und ein Gürtel. Den Gürtel hatte ich gewählt, weil sich seine Andeutungen und Äußerungen in der letzten Zeit häufig mit dem Thema Gürtel beschäftigten. Ich hingegen einen Höllenrespekt davor habe. Aber wie ich ja immer wieder feststellen muss, bin ich schon masochistisch veranlagt. Also – Probieren geht über studieren. Er fackelte auch nicht lange und knebelte mich um mit mir anschließend zu verhandeln wie viele Schläge ich denn mit dem Gürtel bekommen sollte. Sein Einstiegsgebot waren 50 Schläge, da wurde mir schon anders und ich schüttelte gen Kopf. Was unglücklicher Weise zur Folge hatte, dass sich die Anzahl nur erhöhte. Seiner Stimme hörte man an, dass es ihm Spaß machte eine immer höhere Zahl an Schlägen aufzurufen. Ich war jedenfalls nicht wirklich in der Position darüber zu verhandeln… Irgendwann sollte ich mich rumdrehen und er schlug und zählte mit. zwischen durch wollte er wissen, wie viele Schläge es waren und ich zeigte es mit meinen Händen. Er fing mit ganz leichten Schlägen an, die dann aber an Intensität zu nahmen. Bei 50 machte er Schluss und er fühlt wie „schlimm“ es für mich war. Es war feucht um nicht zu sagen, dass es nass war. Nach einer kurzen Pause sollte ich mich nochmal umdrehen und diesmal sollte ich aber den Po in die Höhe strecken. Es gab nochmal 50 Schläge, diesmal aber direkt etwas fester. Ich merkte schon, dass mir nicht nur der Sabber neben dem Knebel heraus lief, sonder auch die Geilheit aus der Möse. Es wurde immer mehr. In der kurzen Pause ging er mit seinen Fingerspitzen und seinen Nägeln über die geröteten Stellen meines Hinterns. Zwischendurch immer der Griff zwischen meine Schenkel, ob auch noch alles gut sei. Dann ging es weiter, die Schläge wurden wieder etwas sanfter, dafür erhöhte sich die Schlagfrequenz und zwischendurch immer mal wieder ein oder zwei feste Schläge. beim Mitzählen bin ich dann irgendwann auch raus gewesen. Als er sagte: „Noch 10 Schläge und ich möchte nichts hören und kein wegzucken sehen!“ Ich nickte während mir der Speichel unkontrolliert aus dem Mund floss. Es gab 5 Schläge auf jede Seite und diese waren alle gleich fest. Ich zuckte nur durch die Wucht des Schlages und dann schossen mir die Tränen in die Augen und eigentlich wollte ich nicht, das er aufhört, doch er hörte auf. Er hatte das Gefühl, es reicht und wahrscheinlich hatte er damit auch recht. Denn man kann sich nicht mehr selber einschätzen, wenn man fliegt und ich flog und es war ein geiler Flug.

Und ja mein Kopf rotiert, denn wie kann es sein, dass es mir Lust und Vergnügen bereitet, wenn mir jemand Schmerzen zufügt? Ich kann es nicht erklären und möchte das eigentlich so gerne. Das aber so hinzunehmen ist schwierig, also nicht in der Situation selbst, aber dann hinterher. Natürlich denke ich mir immer wieder, wenn es dir Freude bereitet, dann genieße es, aber es ist nicht so einfach, den Kopf dahin zu bringen. Aber ohne das geht es halt auch nicht, selbst beim Masturbieren denke ich an Szenarien die immer etwas mit SM zu tun haben. Befriedigung, nur der Befriedigung wegen funktioniert nicht mehr wirklich gut, Und letztlich ist das auch gut so!

 

Absturz oder nicht, das ist hier die Frage

Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Eintrag schreiben soll oder nicht. Nach über einer Woche habe ich mich nun doch dazu entschlossen und weiß eigentlich gar nicht genau warum.

Es war Freitag und Abend der O im Castelle. Ich hatte mich sehr gefreut, auch wenn ich meinen tollen Rock vom letzten mal nicht anziehen konnte. Aber ‚dank‘ des Bänderrisses waren nur flache, feste Schuhe erlaubt. Also habe ich Montags mit meiner Freundin aus dem Reststoff einen neuen Rock genäht, der ist jetzt vorne kurz und hinten etwas länger und gefällt mir richtig gut.

Wir fuhren also ins Castelle, nach dem ich meinen Herrn von der Firma abgeholt hatte. Dort angekommen zogen wir beide uns um, aber irgendwie war die Stimmung komisch. Es war nichts greifbares, aber es war anders und es war nicht gut, also für mich. Wie immer haben Herrin Lana und Dom Jeronimus ein wunderbares Menü gezaubert. Mir hat es wunderbar geschmeckt, auch wenn Einigen die roten Stachelbeeren nach Kirschen geschmeckt haben…

Wir sollten und den anwesenden Herren vorstellen und präsentieren. Unsere Goes und Nogoes äußern. Was mir nicht leicht fiel, denn bis auf ein Paar kannten wir uns alle und hatten auch schon alle miteinander gespielt. Ich musste mich als erste vorstellen. Die beiden anderen Subs wurden von der Herrin vorgestellt. Die einzig neue und unbekannte Sub stellte sich zum Schluss auch alleine vor. Nach der Vorstellung mussten wir im Käfig warten, bis die Herrin uns einen Platz zuwies. Ich stand, mit verbundenen Augen, an der Bambusstange, die Hände über dem Kopf zusammen gebunden. Die Herren wurden aufgefordert ihren Gelüsten freien Lauf zu lassen. Was sie auch taten. Das Nadelrad, welches mir über den Rücken, die Beine, den Hals und die Brust fuhr. Die Spikehandschuhe, welche meine Nippel anfangs recht sanft, dann definitiv zu fest bearbeiteten. viele unterschiedliche Hände, waren irgendwie zu unkoordiniert um mich fallen zu lassen. Ich hörte die anderen Subs wie sie langsam, oder auch schneller ihrem Höhepunkt entgegen getrieben worden. Wenn sich bei mir gerade so etwas wie ein Spannungsbogen aufbaute wechselte der Herr oder stellte eine neue Situation her. Dann war ich wieder raus und bei null. Mittlerweile schmerzen meine Nippel schon, wenn sie mit der bloßen Hand berührt wurden. Irgendwann kam auch ich mit Hilfe oder Unterstützung des MägicWand. Nur befriedigend war das nicht für mich. Ich fühlte mich falsch,  es fühlte sich alles falsch an. Ich musste immer wieder lachen, weil mich viele Berührungen sehr gekitzelt haben, das ist sonst so gar nicht meins.

Nach einer Pause, das neue Pärchen war schon gegangen,  bekam jede von uns drei übrigen einen der Herren zu gelost. ich sollte mich auf das spanische Pferd setzen, dann erfuhr ich, dass ich das Vergnügen mit Sir W hatte. Er knotete mir die Unterschenkel mit einem Seil hoch und kurz vorher dachte ich noch irgendwie: „Mann ist das langweilig, hier auf diesem Ding zu sitzen.“ Jedenfalls knotete er mir das Seil um den Hals, führte es zwischen meinen Schamlippen nach hinten, damit auch die Unterschenkel nicht den Boden berühren konnten. Er schlug mit verschiedenen Schlagwerkzeugen auf die Innenseite der Oberschenkel, auf den Rücken und auch auf meine Brüste. Aber auch dieses Mal kam ich nicht ins Spiel, konnte mich nicht fallen lassen. Jedes mal, wenn meine Brüste berührt wurden, hatte ich Schmerzen, als hätte mir jemand die Brustwarzen wund genuckelt, wie damals als ich anfing zu stillen. Sir W ging weg und ich überlegte, was ich tun sollte. Er kam wieder und goss den heißen Wachs aus der Kerzen über meine Brust. In dem Moment ging gar nichts mehr, ich wollte nur noch raus aus der Situation und  brach ab. Sir W machte mich sofort los. Er fragte mich, was los sei und ich stammelte etwas von geht grad nicht. Er hat mich auch nicht weiter bedrängt, irgendwas sagen zu müssen. Ich kann das ganz schlecht, so direkt danach über die Situation sprechen, das muss bei mir immer etwas sacken und von allen Seiten betrachten werden, unter Umständen wird es auch mal zerredet bzw. zuviel drüber nachgedacht. Ich verzog mich unter einem Vorwand in die obere Etage und konnte meinen Gefühlen einigermaßen freien Lauf lassen. Es kullerten ein paar Tränen, auch wenn ich nicht genau weiß warum. Nach einer Weile kam mein Herr zu mir, setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm. Diese Geborgenheit und Vertrautheit war einfach nur gut. Er fragte nichts, war einfach nur da. Langsam wurde ich wieder ruhiger und entspannte etwas. Er hatte die Situation gar nicht mitbekommen, da er ja mit einer anderen Sub beschäftigt war. Wir sind dann auch relativ schnell danach nach Haus gefahren. Im Auto haben wir wieder geredet (wie wir das häufig machen). Ich konnte es in dem Moment nicht festmachen, was da schief ging und habe auch lange den Fehler bei mir gesucht, habe überlegt, ob es eventuell an Sir W lag, aber das alles war es nicht. Die Situation hat einfach nicht gepasst, es war die falsche Zeit und der falsche Ort.

Also letztlich lag es doch an mir, denn mir hat was gefehlt, etwas was mir rückblickend sehr häufig fehlt. Auf Twitter beschrieb ich das mit meinem angehefteten Tweet vor einigen Monaten so: Auch mein Kopf mag gefickt werden… Sowohl auf die eine, als auch auf die andere, Art und Weise.

Das was mein Herr häufig ganz automatisch macht, er redet mit mir. Nicht nur vor während dessen, sondern auch schon vorher. Er und auch die anderen Herren redeten generell an diesem Abend nicht viel. Je länger ich darüber nachdachte, je klarer wurde es mir. Klar macht es mich an, wenn ich geschlagen werden und auch der Schmerz hebt die Stimmung, aber das als einzige Stimulation funktioniert nicht, jedenfalls nicht bei mir. Natürlich, ein MagicWand löst das Problem und führt dich zielsicher zum Höhepunkt, das befriedigt zwar, ist aber nicht immer befriedigend. Und vielleicht ist das jetzt jammern auf hohem Niveau, kann ich auch nichts für.

Wie geht es mir jetzt? Besser, meine Nippel konnten fast vier Tage weder Decke noch T-Shirt vertragen, mit nem gepolsterten BH kam ich aber einigermaßen durch den Tag. Jetzt ist wieder alles gut mit mir. Wie es auf der nächsten Veranstaltung sein wird, wird sich zeigen. Die ist aber erst in vier Wochen und bis dahin ist noch viel Wasser den Rhein hinunter geflossen.

Ich habe auch nach dem Schreiben noch lange überlegt, ob ich das hier so veröffentlichen kann, aber es ist meine Sichtweise. Es hat sich nichts an den Gefühlen zur Lokation oder den dort handelnden Personen geändert.

 

Luft ist optional

Eine tolle Idee von der Herrschaft, das Castelle am 2. Weihnachtsfeiertag für eine kleine und überschaubare Anzahl an Gästen zu öffnen. Danke dafür. Wir meldeten uns an, auch wenn mein Herr bis abends arbeiten musste und ich am nächsten Tag auch. Aber was soll´s wir fuhren also getrennt hin und mein Herr versuchte so schnell als möglich nach zu kommen. Da wir die Herrschaft und einige der Gäste mittlerweile recht gut kennen, hatte ich keinerlei Bedenken alleine vor zu fahren. Mein Herr meinte nur, dass ich mich sicher zu benehmen wüsste und er deswegen auch niemanden speziellen beauftragt mich zu beschützen. Auch ich empfinde das so. Denn die Herrschaft hat immer einen Blick auf dich und wenn sie dich nicht kennen, dann erst recht. So gab es nach der sehr leckeren Gulaschsuppe die erste Runde, in der wir 4 Subs mit Nippelklemmen und einem Seil an einander gebunden wurden. Unsere Arme hielten wir oben am „Drehkreuz“ fest und hinter jeder Sub stand ein Dom. Wir mussten leise bis 50 zählen, dann durften wir eine Position weiter nach rechts gehen und somit zum nächsten Dom. So hatten alle ihre Abwechslung und auch ihren Spaß.

Nach etwas Erholung und vielen netten Gesprächen über alles Mögliche nahm Sir W uns Subs mit in die obere Etage. Denn es gibt eine neue Errungenschaft im Castelle. Einen Gynstuhl und im Anbetracht dessen, das ich Klinikspielen nicht abgeneigt gegenüber stehe… Sir W sagte mir, ich solle auf den Gynstuhl platz nehmen. Die anderen Subs sollten mich streicheln und bei Bedarf festhalten. Er fing an mir auf die Schenkel zu schlagen, wohl wissend, dass ich das nicht mag. Dann schaltete er den MagicWand ein und ließ mich die Vibrationen fühlen. Die vielen Hände streichelten meine Arme, Brüste und den Bauch. Der Wand wanderte in der geübten Hand von Sir W über meine Klit, die Schamlippen und wieder zurück, bis die Erregung stieg und nicht mehr Steigerungsfähig war. Ich kam und ich squirte. Ich squirte nicht oft und schon gar nicht so heftig. Sir W erzählte mir, er konnte gerade noch zur Seite gehen um nicht getroffen zu werden. Es war schon spät, als mein Herr dann endlich kam. Wir saßen noch eine Weile zusammen und beobachteten das Treiben am Kreuz zwischen Britta und einer weiteren Sub. Es war sehr schön anzusehen wie hingebungsvoll Britta vor der anderen Sub kniete und sie leckte. Als das Kreuz frei war forderte mich der Dom auf mich schon mal ans Kreuz zustellen. Ich zog mein Kleid aus und stellte mich mit dem Rücken ans Kreuz. Er kam und schlug mich, spielte an meinen Brüsten und schlug mich und plötzlich kippe meine Stimmung. Es gab keinen konkreten Anlass dafür, es passierte einfach. Die Herrin und der Dom machten gemeinsam weiter, aber es kam von mir nicht mehr viel. Sie brachen ab und fragten mich, was passiert sei und was genau mir jetzt so gar nicht gefallen hätte. Aber es hatte mir gefallen und es hat mich angemacht, zumindest bis zu einem Punkt, den ich selber nicht so genau ausmachen konnte. Außerdem wollten sie wissen, was mich wirklich so richtig anmacht. Ich zögerte einen klitzekleinen Moment, weil ich die Herrin und dem Dom mittlerweile kennen und schätzen gelernt habe, vertraute ich ihnen an, was mich in Fahrt bringt. Meine erogenste Zone ist der Hals und wenn dann noch Atemreduktion mit im Spiel ist, ist das der Kick schlechthin. Ich stand immer noch am Kreuz und bekam eine Gasmaske angezogen. Für mich auch eine Premiere, denn Atemreduktion hatten mein Herr und ich bis jetzt noch nicht mit so professionellen Hilfsmitteln ausprobiert. Die Herrin hielt nach einiger Zeit den Lufteinlass zu, und meine Luft wurde reduziert und meine Lust gesteigert. Dann legte sie mir zusätzlich ein Seil um den Hals. Hin und wieder zog sie die Schlinge um meinen Hals enger und ließ mich spüren, dass ich ihr ausgeliefert war. Ich schwebte zwischen hier und irgendwo, war leicht weggetreten. Es war wohl nur eine kurze Session, aber ich hob ab, Zum Glück ist es nicht auffällig, wenn man im Winter Rollkragenpullis trägt, aber als Knutschfleck gingen die Verfärbungen an meinem Hals nicht mehr durch …

In der Nachschau wurde mir klar, dass das Stehen nicht gerade dazu beiträgt, das ich mich fallen lassen kann. Ich weiß nicht genau, warum das so ist,  aber ich stehe auch am liebsten ohne Schuhe am Kreuz. Zum Anschieben sicherlich geeignet, aber wenn es weitergehen soll, benötige ich mehr Auflagefläche ,,,

Was passiert mit mir?

Am Freitag waren wir wieder beim Fetisch-Café im Castelle und es war wieder wunderbar. Ich wurde bespielt von einigen lieben Personen und alles war sehr gut. Weil ich sehr früh aufgestanden war und auch am Samstag wieder früh raus musste konnten wir nicht so lange bleiben, aber auch das ist so in Ordnung.

Am Samstag also früh raus und ab zur Fortbildung. Der Hintern tat beim sitzen weh und jedesmal wenn ich mich bewegte auch. Ich hatte allerdings, das Gefühl, das was nicht so ganz in Ordnung war wie ich es gerne gehabt hätte. Und erst abends, als die Kinder im Bett waren und ich zur Ruhe kam, wurde mir klar was es war, was sich so „komisch“ anfühlte. Es ist die Anspannung, die so langsam nachlässt, das runterkommen nach dem Flug, die emotionale Entladung würde ich das nennen. Spannend ist wie sehr ich am Tag danach regelrecht erschöpft bin, sowohl körperlich als auch psychisch. 

Ich denke es ist mir gestern besonders bewusst geworden, weil ich am Tag keine Möglichkeit hatte die Seele baumeln zu lassen. Sonst versuche ich an den Tagen nach dem Spiel immer etwas weniger zu machen, bzw. es wird einfach etwas kürzer getreten, meist wohl eher unbewusst. Außerdem reden mein Herr und ich sehr viel, auch das ging natürlich nicht, denn er musste arbeiten. Als ich nach Hause kam war er bereits weg. Als er Feierabend hatte und nach Hause kam lag ich schon fast im Bett. Wir sprachen nur kurz, aber auch das tat gut.

Heute geht es mir gut, bin topfit Und habe das Gefühl, das ich dauergrinsend über den Wolken schwebe.

Nicht nur ein wundervoller Geburtstag – 42

Wie jedes Jahr hat an meinem Geburtstag auch unser älterer Sohn Geburtstag, was immer dafür sorgt, dass der Kindergeburtstag ganz toll ist und man danach völlig erschlagen und müde auf die  Couch sinkt und nur noch schlafen möchte. Immer heißt natürlich auch dieses Jahr.

Aber er kam, der Tag danach und wir waren angemeldet für die Geburtstagsfeier vom Castelle de Torture. Das Castelle feierte seinen 7. Geburtstag – mein 7. Geburtstag ist schon einige Jahre her… Wir freuten uns schon sehr auf den Abend. Es waren viele alte, aber auch einige neue Gesichter auf der Gästeliste. Ich hatte für die Herrschaft des Castelle eine Geburtstagskerze dekoriert.

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Der Dom kam auf mich zu und trug mir auf, dass ich 7 freiwillige Subs suchen solle, die an das Rad, welches in der Mitte des Spielbereiches unter der Decke hängt, fixiert werden sollten.  Es fanden sich nach anfänglichem Zögern 7 Subs, die dann auch fixiert wurden. Britta wurde in der Mitte des Rades fixiert, wir anderen 6 drum herum. Der Dom hielt eine kleine Rede und eröffnete dann das Spiel. Einige Herren spielten mit ihren eigenen Subs, andere gingen umher und legen hier und dort mal Hand an. Auch bei mir waren meist mehr als nur 2 Hände um mich zu verwöhnen. Es waren viele Eindrücke, die auf mich zu kamen, ich versuchte mich auf mich und diejenigen zu konzentrieren, die in meiner direkten Umgebung waren, was nicht immer so ganz einfach ist, bei der Menge Menschen um herum. Doch es gelang mir recht schnell meine Balance zu finden. Ich spürte den Spike-Handschuh, das Nadelrad, Hände, Flogger, Atem, Zärtlichkeiten und Schmerz. Mein Herr brachte Blumen mit zum Spiel, eigentlich waren es nur Blätter, kleine frische Brennnesselblätter, mit denen er über meinen Körper strich. Besonders kümmerte er sich mit den Brennnesseln um meine Nippel, die dadurch besonders hervortraten. Zwischendurch versuchte Britta mich, vielleicht auch sich, etwas abzulenken. Ich mag Britta sehr. Irgendwer verschaffte mir Erlösung, dachte ich, es ging weiter und weiter. Die Höhepunkte kamen und gingen und es hörte nicht auf. Erst als ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte hatte man ein Nachsehen mit mir. Ich bedankte mit bei dem Herrn und grinste gefühlt im Kreis.

Der Abend war noch lange nicht zu Ende, ich schaute neidisch zu, als Britta „aufgehangen“ wurde und es sehr genoss. Wir schauten zu, wie Bea von ihrem Herrn auf der Streckbank fixiert wurde und auch viel Spaß dabei hatte. Anschließend hatten Bea und ich auch Spaß miteinander… Wir unterhielten uns mit vielen Gästen und wurden schlussendlich mal wieder rausgekehrt. Was nur Beweis dafür ist, das es im Castle wieder sehr schön war.

Für die Heimfahrt zog ich mich nicht extra um, sondern lies das kurze schwarze Kleid an, von vorne war es züchtig, doch der Rücken war frei bis über den Po und es ist richtig kurz… Zu Hause angekommen gingen wir ziemlich schnell ins Schlafzimmer und ich durfte mir noch etwas wünschen. Mein Kopf drehte sich, ich schwebte schon leicht in anderen Sphären und mein Herr holte den Rohrstock aus dem Schrank. Er fragte nur wie viel? Die Antwort war klar, für jedes Jahr einen Mein Herr. Er schlug und ich zählte mit, zusätzlich sollte ich jeden Schlag mit einem Wort bewerten, was mit nicht leicht fiel. Dann kam die erlösende 42 und ich atmete tief durch, denn ich wusste was jetzt kam, denn die Pobacke durfte ja nicht so unbeschlagen bleiben. Wieder fragte er höfflich wie viele? Natürlich bekam er die gleiche Antwort. Und alleine der Gedanke daran, lässt meine Schamlippen schwellen und Möse feucht werden. Man kann definitiv nicht behaupten, ich würde Schläge nicht mögen. Nach den zweiten 42 Schlägen machte mein Herr eine Pause und strich mit seiner Hand ganz leicht über meinen Po, sodass mir jeder Striemen in Erinnerung blieb. Dann bat er mich, dass ich mich nochmals rumdrehen sollte und er fragte auch, ob denn die 42 immer noch meine Zahl sei? Ja, das war sie, aber bitte für beide Seiten. Sagte ich höfflich. Dieses Mal sollte zwar mitzählen, sonst aber keine weiteren Laute von mir geben. Ich zählte und atmete, verkniff mir jedes weitere Geräusch. Ich spürte wie meine und seine Erregung immer weiter anstiegen und es erfüllte mich mit Stolz, ihn auf diese Weise so sehr zu erregen. Die letzten Schläge wurden immer fester und ich musste tief atmen. Nach den 42 Schlägen nahm er mich in den Arm und flüsterte mir Ohr wie stolz er auf mich sei. Mir liefen vor lauter Rührung die Tränen über die Wange.

Freitag Abend im Fetish Café

Das Castelle lädt einmal im Monat zum Fetish-Café ein, eine Mischung aus Spielen, Klönen, … Es gibt immer ein preiswertes Gericht, auf Vorbestellung, und Getränke zu wirklich zivilen Preisen. Die Speisen werden vom Dom Jeronimus höchstpersönlich zubereitet und waren bisher immer ein Gedicht. Diesmal gab es extra für uns sehr leckere Spaghetti mit Krabben.

Ich kam arbeitsbedingt erst um kurz 21 Uhr  an und die Spiele waren schon eröffnet. Ich begrüßte meinen Herrn, den Dom und die Herrin und natürlich auch alle anderen Gäste. Es waren sowohl bekannte, als auch neue Gesichter dabei. Besonders freute ich mich Britta wiederzusehen…

Als ich ankam wurde Britta gerade von Herrin Lana an die Decke gekettet, ihr gegenüber wurde Elli gestellt und auch an die Decke gekettet. Dann bekamen beide ein sehr schönes Bondage. Ich mag Bondage, nicht nur bei mir selber, sondern auch das Zusehen, es hat für mich etwas sehr sinnliches. Also schaute ich zu, genoss und wünschte mir, ich würde da stehen… Es war wirklich sehr nett anzusehen, wie harmonisch die Herrin und der Dom zusammenarbeiten. Jeder von ihnen kümmerte sich um eine von den Beiden, sehr schön. Als das Kunstwerk fertig war wurden beide bespielt. Wobei Elli von ihrem Dom bespielt wurde und Britta von mehreren Leuten.

Nach einiger Zeit, als Britta schon durch den Magic Wand von Sir W. einen, oder auch mehrere Orgasmen hatte. Sir W deutete mir an, ich solle mich zu Britta stellen, was ich gerne tat. Ich stellte mich hinter sie und nahm ihr sanft die Nippelklemmen ab, denn ich weiß wie Sir W. die entfernt… Ihre Arme waren immer noch über Kopf angebunden, ich nahm sie in den Arm und streichelte sie, bis sie sich wieder entspannte. Ich streichelte sie weiter, erkundete ihren Körper und registrierte ihre Reaktionen auf meine Berührungen. Ich sprach mit ihr und wir versanken in einander. Nach einer Weile kettete Herrin Lana die Arme von Britta hinter meinem Rücken zusammen und wir beiden lehnten eng umschlungen an der Streckbank. Ich wurde sehr feucht und erregt. Doch leider mussten wir unsere Zweisamkeit unterbrechen, denn das Essen kam und kalte Nudeln sind nicht der Renner. Also kam der Dom und holte uns sanft in das Hier und Jetzt zurück. Mein Herr und ich aßen und unterhielten uns mit den anderen Gästen, die noch am Tisch saßen.

Nach dem Essen meinte der Dom zu mir ich sollte mich mal ausziehen und mich neben die Sub ans Kreuz stellen. Ich tat mir aufgetragen wurde, gab meine Brille meinem Herrn und stellte mich neben die Sub. Ich stand eine kurze Zeit dort um dann vom Dom richtig in Stellung gebracht zu werden. Die Beine etwas weiter auseinander und die Hände nach vorne, den Hintern nach schön rausgestreckt. Nun schlug er, mit was auch immer auf meinen Po, erst sanft und immer mal wieder etwas fester, er fühlte immer mal wieder über den Po und mit dem Spike-Handschuh auch über den Rücken. Ich hätte nicht so vorlaut sein sollen, als er sich darüber beklagte, dass alle Subs gesagt haben: “heute bitte keine sichtbaren Spuren, weil…“. Dann warf er auch noch das Kopfkino an, in dem er fragte, ob ich den Rohrstock mögen würde. Naja, mögen ist zu viel des Guten, aber hassen auch nicht, es ist irgendwas dazwischen und zwar etwas, was ich nicht wirklich mag, mich aber trotzdem aufgeilt bis zum Äußersten. ‚Es ist kompliziert‘ beschreibt es sehr gut. Der Dom machte weiter und schlug fester, wenn ihm der Po nicht genug entgegen gestreckt wurde. Dann sagte er mir, dass ich noch 10 Schläge bekäme und mitzählen sollte. Das tat ich, mit einer stoischen Gelassenheit zählte ich mit, ohne auch nur einmal meine Position zu verändern… Vor meinem inneren Auge sah ich meinen Herrn, wie er sich das Schauspiel ansah und, so hoffte ich, stolz auf mich ist. Ich war bei 0 angekommen und danke dem Dom kurz, denn jetzt musste ich mich wirklich konzentrieren, mein Herr kam und fragte wie es mir ging. Alles gut so weit, wenn nur nicht die Hassliebe zum Rohrstock wäre… Britta stand vor mir und versuchte mich abzulenken und dann kamen der erste Schlag und noch einige hinterher. Britta liebkoste meine Brüste und meinen Hals und ich konnte mich wirklich gut fallen lassen, bis ja, genau der Magic Wand nicht aufhören wollte mich zu stimulieren… aber auch das ging vorüber.

Nach einer Pause und sehr anregenden Gesprächen fragte ich die Herrin, ob sie mir wohl irgendwann mal ein Folienbondage anlegen würde und sei sagte ja, gleich… Also, alles bis auf die Strümpfe ausziehen und vorher nochmal schnell auf die Toilette und los ging es. Sie packte mich im Stehen ein, was für sie etwas anstrengender ist, als für mich, aber die Liegefläche war leider besetzt. So blieben dieses Mal die Füße und das Gesicht unverpackt. Dafür gab es noch ein Seilbondage über die Folie. Dann versuchte mein Herr an den strategisch wichtigen Stellen Löcher in die Folie zu machen, was sich als nicht so einfach erwies, denn was der Schweiß klebt, das klebt. So fuhr das Nadelrad über meine Brüste und traf zielsicher meine Nippel oder die anderen empfindlichen Stellen…

Nach dem Auspacken saßen wir mit der Herrin, Sir W., Britta und dem Haussklaven zusammen und ließen den wunderschönen Abend gemütlich ausklingen.

Ich freue mich auf das nächste Fetish-Café

Eure Schmerz

Die andere Seite oder Sir of O

da hat mich doch glatt eine gemeinsame Freundin gefragt, wie meine Sicht auf das O Event ist und was ich davon habe, wenn wir so agieren. Gar nicht so einfach, das in Worte zu fassen. Zum Castelle will ich gar nicht mehr viel schreiben, sehr authentisch, liebevoll eingerichtet, definitiv etwas zum wiederkommen. Zu den Menschen dort erst Recht.

Für mein ‚erstes‘ O Event war ich sicher sehr zurückhaltend und hatte definitiv ein gewisses Problem mit der Rolle als Sir. Da lag zum einen sicher daran, das ich auch die Meine aufpassen wollte – immerhin neue Lokation, viele neue Leute, eine andere Herangehensweise als bisher und zum anderen als bekennender nicht Dynamiker gehe ich derart Neues zwar neugierig, aber sehr zurückhaltend an.

Jedenfalls, als wir dort aufgelaufen sind und klar war, das wir gewisse Details (fehlender Neigungsbogen) irgendwie (…) übersehen hatten und mir sofort klar war, das dies der grundsätzlich neugierigen Neu-O die Stimmung erstmal gründlich verhagelte, denn der Kommentar der Hausherrin, das eine völlig tabulose O anwesend sei, dieser sichtlich Unbehagen bereitete. Kann natürlich auch daran gelegen haben, das diese vorher in der Geschichte der O geschmökert hatte und das natürlich unweigerlich ein gewisses Kopfkino auslöst …

Dieses Problem wurde nach dem (vorzüglichen) Essen dann umgehend behoben und die Meine entspannte sich sichtlich und hatte ganz  entgegen meiner Erwartung, überhaupt keine Probleme die Rolle einer devoten O einzunehmen. Anmutig, unterwürfig, aber trotzdem ein gewisser Stolz – Toll!

Die Spiele begannen mit einer Vorstellung. Teils präsentierten sich die Os selbst, teils wurden sie von ihren Herren oder der Hausherrin vorgestellt. Es wurde ein bißchen was über ihre Tabus erzählt. Mich überraschte in diesem Zusammenhang, das die Meine Geschlechtsverkehr nicht ausschloss und das obwohl wir auf der Hinfahrt noch über ihr ‚Problem‘ mit dem Blasen anderer Herren Schwänze sprachen. Ein Vertrauensbeweis – bei allem was wir tun, kann sich die Meine sicher sein, das ich auf Sie aufpasse.

Die Os durften sich mit verbundenen Augen aufstellen und sogleich wurden die Damen verwöhnt. Ich verweilte erstmal in einer Rolle als Beobachter, zum einen ziehe ich ohnehin einen gewissen Teil meines Lustgewinn aus dem Beobachten der Meinen, zum anderen wollte ich auch die Atmosphäre und das Interagieren der anderen Anwesenden beobachten. Die Meine und die O Britta wurden mehr oder minder gemeinsam bespielt, beide schienen durchaus ihren Spaß zu haben, ein Handschuh mit eingearbeiteten Spitzen steht jedenfalls auf der Liste. Magic Wand, Peitschen und der hassgeliebte Rohrstock waren im Einsatz. Die Meine beklagte sich zwar anschließend über den Vollkontakt mit dem Handschuh in der unteren Etage, aber das optische und akustische Feedback bei den Beiden läßt das aber zweifelhaft erscheinen.

Ich wanderte ein bißchen, wußte ich doch die Meine in fürsorglichen Händen diverser Herren und hatte Spaß daran, als Kontrastprogramm zu den Schlaginstrumenten oder piksenden Gedingsen einfach mal sanft irgendwo drüberzustreicheln – erstaunlich, wie heftig und wie unterschiedlich die Reaktion darauf ausfällt.

Ohne Feedback würde das alles längst nicht so viel Spaß machen, das ist  sicher einer der Gründe, warum ich das mache. Teilen, abgeben – lustigerweise überhaupt kein Problem, weil das ’nur‘ Sex und Spiel ist, das ist teilbar und hat nichts damit zu tun, das  wir uns gehören, auf einer völlig anderen Ebene. Darauf muß man aber erstmal kommen und bereit sein, sich darauf einzulassen. Was nicht heißt, das wir das ganze nicht weiter erforschen werden.

Aber: Simples Pärchenscheißficken macht trotzdem Spaß :).

 

Ein erstes Mal als O

Eines neues Event, eine neue Lokation und eine neue Rolle, die Rolle als O. Das Castelle de Torture eine sehr schöne alte Scheune mit einer tollen Herrschaft, netterweise ganz bei uns in der Nähe. Man erkennt in der liebevollen Einrichtung des Castelles, dass die Herrschaft mit viel Herzblut bei der Sache ist. Genauso sorgfältig ist sie auch mit der Auswahl der Gäste, denn es war ein sehr stimmiger und kurzweiliger Abend, den wir gestern im Castelle verlebt haben. Auch wenn ich mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte…

Mir ist natürlich klar, was es heißt eine O zu sein, aber ich wusste nicht, ob ich das kann, also mich mit Haut und Haar jemandem hingeben, der mich gebrauchen möchte, oder dem ich womöglich einen Blasen sollte. Auch wenn ich weiß, das es paradox ist, ist die Vorstellung jemandem einen Blasen zu müssen echt problematisch, jedoch eine Frau mit der Zunge zu befriedigen stellt für mich kein Problem dar. Also haderte ich weiter und hoffte nicht in die Situation zu kommen, die mir doch ziemlich Kopfzerbrechen bereitete. Nun kamen wir also an und ich hatte die 10 O Regeln im Kopf, die mir mein Herr vor unserer Abfahrt gegeben hatte. Herrin Luna fragte mich nach meinem Neigungsbogen, den ich natürlich nicht dabei hatte… Wie unklug von mir! Aber auch das sollte sich klären, sorgte aber erstmal für enormes Unwohlsein bei mir. Nach dem hervorragenden Essen, welches immer exklusiv vom Herrn des Hauses zubereitet wird, nahm ich meinen Mut zusammen und fragte nach Zettel und Stift um meine absoluten Tabus zu notieren. Zu meinem eigenen Erstaunen hatte ich nicht das Bedürfnis Geschlechtsverkehr auszuschließen. Nach dem alle ihren Nachtisch aufgegessen hatten, sollten sich die Os, auch im Namen ihrer Herren, beim Koch bedanken. Einige drehten sich zu ihm hin und sagten Danke. Ich schaute mir das an und fand es etwas suspekt, denn mir schwebte etwas anderes vor… Also stand ich auf, ging mit hinter dem Rücken gehaltenen Händen zum Hausherrn, kniete mich nieder zu seinen Füßen und dankte ihm im Namen meines Herrn für dieses wundervolle 3 Gänge-Menü. Stand demütig wieder auf und ging zu meinem zugewiesenen Platz zurück.

Der Knoten war geplatzt, jetzt war ich angekommen, für mich war klar, ab jetzt werde ich den Abend genießen und was passiert, das passiert. Die Os sollten sich nun bereit machen, also die Brüste frei machen, die Röcke lüften, damit wir uns von unserer besten Seite präsentieren können. Wir wurden vorgeführt, jede durfte ihren Namen sagen und ihre Tabus, wenn das nicht die eigenen Herren übernahmen. Anschließend musste wir den anwesenden Herren unsere Atribute präsentieren, indem wir wie auf einem Laufsteg auf und ab gingen. Nachdem sich alle Os vorgestellt und präsentiert hatten, wurden wir in einer Reihe aufgestellt und jeder O ihre Augenbinde angelegt. Was für mich zu Anfang immer sehr beruhigend ist, denn wenn ich nicht sehen kann, kann ich mich besser auf mich selber konzentrieren und bin dann viel schneller bei der Sache. Nun stand ich dort, mit  nacktem Oberkörper und meinem O-Rock, den ich nur vorne geöffnet hatte und harrte der Dinge die auf mich zu kamen. Ich hörte die Herren kommen und sich unterhalten, einigen gingen vorbei hin und wieder berührte mich eine Hand. Die O Britta von Sir W. stand neben mir und von ihr vernahm ich zügig lustvolles Stöhnen, bis mir in die Nippel gekniffen wurde, da konzentrierte ich mich wieder auf mich und den Lederhandschuh, der mich berührte. Der Handschuh war aus weichem Leder und es roch auch noch nach Leder, doch die Handinnenfläche des Handschuhs war mit Spikes versetzt. Die Hand des Herren fuhr gekonnt über meinen Körper, mal sanft und mal intensiver. Ich stand immer noch Gerade mit den Händen hinter meinem Rücken und geöffneten Schenkeln. Ich hörte wie mein Herr sich unterhielt und wusste, von da wo er stehen musste würde er mich beobachten und auf mich Acht geben. Alles war gut, mir würde nichts geschehen. Der Herr der mich mit seinem Handschuh streichelte streichelte mit der anderen Hand O Britta und stellte uns dicht zusammen. Britta und ich stellten uns gegenüber uns sollten uns aneinander festhalten und uns gegenseitig stützen. Vom Gefühl her würde ich sagen, das mindestens 2 Herren mit uns beschäftigt waren, aber genau sagen kann ich das natürlich nicht. Britta kenne ich schon von anderen Veranstaltungen und weil sie und ihr Herr uns so vom Castelle vorgeschwärmt haben waren wir an diesem Abend auch da. So stand ich nun mit Britta zusammen und fühlte ihren weichen Körper an meinem lehnen. Ich streichelte ihr sanft den Rücken hinunter und über ihren Po. Mein intimen Berührungsängste sind bei Frauen ja fast nicht vorhanden, ich war mir nur nicht sicher, wie Britta das sieht, denn sie hatte auf der letzten gemeinsamen Veranstaltung eine Andeutung gemacht, die ich nicht richtig einsortieren konnte. Nichts desto trotz fühlte es sich gut an Britta zu streicheln und sie zu halten, als sie in Richtung Höhepunkt getrieben wurde. Der Höhepunkt kam und ich hatte das Gefühl, das er nicht nur einmal kam und es wurde auch nicht aufgehört. Sie stöhnte und schrie und es hörte sich sehr lustvoll an. Wir wurden anders hingestellt, warum weiß ich gar nicht mehr, aber der Handschuh berührte mich wieder und spielte mit meinen Nippeln und der Magic Wand fand seinen Weg zwischen meine Beine. Er sorgte dafür, dass das auf den Beinen stehen echt schwierig wurde, besonders auf den Absätzen. Ich versuche ihm ja möglichst lange zu widerstehen, denn ist die Wucht des Orgasmus die durch meinen Körper fegt, war dann umso heftiger. Nachdem 3. Orgasmus ließen die beiden Männer von mir ab und ich durfte mit der Erlaubnis meines Herrn Augenmaske und Schuhe ausziehen. Ohne Schuhe musste ich allerdings feststellen, dass dort wo ich gestanden hatte eine mittelgroße Pfütze den Boden zierte. Ups, auch eher ein seltenes Ereignis, aber sehr befriedigend… Ich wischte die Pfütze auf und bedankte mich anschließend nochmal bei den beiden Herren für ihr hervorragende Arbeit.

Nach einer Pause meinte die Hausherrin, zu Britta und mir, wir wären jetzt ausgeruht genug und sollten uns wieder auf unsere Positionen begeben. Britta wurde ans Kreuz gestellt und die Hände wurden ihr fixiert. Ich sollte mich etwas entfernt hinstellen. Also stand ich dort mit dem Gesicht zur Wand, den Rücken hatte ich den Herren zugewandt und die Hände in Höhe des Beckens, hinder dem Rücken zusammen gehalten. Hin und wieder schaute ich zu Britta um zu sehen wie es ihr ging, aber ich hatte das Gefühl sie genoss ihre Behandlung durch die Herrin. Als Britta vom Kreuz zur Streckbank geführt wurde, stellte man mich ans Kreuz und begann meinen Hintern zu schlagen. Schläge sind ja meine Hassliebe, ich mag sie nicht, aber sie erregen mich maßlos. Der Herr schlug, mit unterschiedlichen Gerätschaften und die Herrin versuchte mich aufzufangen, in dem sie mir die Nippel massierte. beides klappte wunderbar, denn meine Nippel waren noch so schön gereizt, von der Handschuhbehandlung und mein Po wurde immer heißer, die Schamlippen schwollen immer mehr an. Hin und wieder zog ich meinen Po ein, dann gab es zusätzlich einen hinten drauf, denn wo gehört mein Po hin? Genau schön rausgestreckt, damit er gut getroffen werden kann. Da war er wieder, der Magic-Wand und vibrierte an meiner Klitoris, mal fest mal nur ganz oberflächig. Die Handschuhe waren auch wieder da und wünschten mir einen schönen Flug. Den hatte ich und grinste im Kreis…

Abschließend kann ich sagen, es war für mich eine sehr schöne und erregende und erbebende Veranstaltung mit tollen Gastgebern und tollen Gästen. Wir kommen gerne wieder.

Teuflisches Spiel

Ein leicht ramponierte KerseiteEs war mal wieder so weit, die Kinder waren im Urlaub und auch wir hatten frei. Es war ein Samstag und unser Lieblingsveranstalter Burgfried-Events veranstaltet die „Evil Games“ Vol. 2 . Welch eine Freude, da wir von der ersten Veranstaltung sehr viel Positives gehört hatten. Auch zu dieser Veranstaltung gab einen regen Austausch im Forum auf der „Ri-Ra-Rammel-Seite“ über das, was sich am Samstag abspielen würde. Auch wir bekamen im Vorfeld eine Mail vom Burgfried, mit der Bitte, dass ich die nächste Mail nicht mehr lesen dürfe…
Na toll, es war Anfang der Woche und ich wusste, dass die Beiden irgendetwas ausgeheckten. Herr Schwarz sorgte immer wieder dafür, das mein Kopfkino nicht ins stocken kam… Anfangs sagte er nichts, keine Andeutung, nur dieses wissende Grinsen und natürlich brachte er das Gespräch immer wieder ganz beiläufig auf das Thema Evil Games. Gegen Ende der Woche verriet er mir dann doch noch, dass es für mich mindestens eine Premiere geben würde und er sehr gespannt sei. Was sollte ich denn erst sagen?
Gespannt wie ein Flitzebogen. Aber was soll es, ich wusste er würde auf mich aufpassen und es würde nichts passieren, was nicht passieren dürfte. Ich versuchte einfach, es entspannt auf mich zukommen zulassen. Herr Schwarz packte diesmal die Tasche, damit ich nicht mal ahnen konnte, was er vor hatte.
Wie immer wurden wir herzlich von Burgfrieds Nerea begrüßt und da wir uns nicht umziehen mussten, konnten wir uns direkt ins Getümmel stürzten. Wir schauten uns erst einmal um, trafen wie immer auf bekannte Gesichter und kamen direkt ins Gespräch. Dann wurde Herr Schwarz und einige Andere zur ‚Ablaufbesprechung‘ gerufen und ich bekam ein mulmiges Gefühl. Nach der Vorstellung und ein paar „warmen“ Worten nahm die Party an Fahrt auf.
Herr Schwarz nahm mich an die Hand und stellte mich, mit verbundenen Augen und völlig nackt ans Andreaskreuz. Hände und Füße schön fixiert. Anschließend befestigte er einen Zettel auf meinem Brustkorb. Er wünschte mir viel Spaß und ging. Ich stand allerdings nicht lange alleine dort. Einige der Herren, die den Zettel lasen erkannte ich an deren Stimmen. So war da Herr AS und der große Böse, die sich ziemlich zu Anfang mit mir beschäftigten. Die Frau des großen Bösen stand auf der anderen Seite des Kreuzes. Wir hielten oben „Händchen“ und knutschten, hörten unserer steigenden Lust zu. Es kamen auch andere Herren und einige Damen waren auch dabei, die sich den Zettel durchlasen und anfingen mich zu streicheln oder mir einen oder mehrere Finger in die Möse zu stecken. Durch die Augenbinde konnte ich mich ganz auf mich konzentrieren und wurde nur wenig abgelenkt.
Auch wenn ich hin und wieder versuchte zu spinksen wer denn nun gerade bei mir stand und was denn nun als nächstes passieren könnte. Mein Kopfkino fiel bei so viel Aktion die mit mir passierte aus und ich genoss es einfach nur noch. Orgasmen, die ich nicht zählen konnte, weil ich so abgelenkt war. Dann irgendwann kam Herr Schwarz wieder zu mir, schickte alle anderen weg und nahm mich in den Arm. Er grinste und ich wusste er hat es genossen, genau wie ich auch. Ich stand immer noch am Kreuz, als er mir etwas zu trinken holte und Nerea zu mir kam. Sie begann ganz dezent an meinen Nippeln zu spielen und auch ihr Finger glitt zwischen meine Beine, die ja immer noch am Kreuz fixiert waren. Wir knutschten etwas und hatten gemeinsam Spaß.
Ich glaube, dass Fremdbespielung im Public Disgrace Zusammenhang schon etwas ist, was wir weiter ausbauen können und sollten. Auch wenn ich mir über den Rahmen noch nicht so klar bin …  – aber ich hatte schon sehr viel Spaß und das nicht nur dabei, sondern auch bei den Dingen, die nachher noch passiert sind … Das Bild zeigt übrigens eher das Ergebnis des weiteren Verlaufes … wobei ich das so genau auch nicht mehr weiß :).

Es war einmal …

… eine Vorstellung und eine Erwartung an eine Lokation, die nun endlich verglichen werden wollte. Wir hatten schon vieles von der Hall of Cupiditas gehört, konnten bisher aber noch keine Veranstaltung dort besuchen. Wir meldeten uns recht spontan erst eine Woche vor der Veranstaltung an und bekamen auch noch einen der begehrten Plätze. Wir wurden sehr freundlich und liebevoll empfangen. Uns wurden bei einem Glas Sekt kurz die Räumlichkeiten erklärt und dann gingen wir uns umziehen. Ich zog mein vorne recht geschlossenes, kurzes, schwarzes Kleid an. Dann begaben wir uns auf eine kleine Erkundungstour durch den Außenbereich und das Erdgeschoss. Da trafen wir auch schon die ersten bekannten Gesichter.

Der Spielbereich im Keller ist großzügig und mit viel Liebe eingerichtet, einziges Manko sind die wenigen Desinfektionsmittel, um die Flächen vor/nach dem Spiel zu säubern. Zuerst schauten wir hier und da etwas zu und wollten uns etwas Inspiration holen. Dann geschah etwas, was uns unsere Stimmung etwas trübte, ein Anruf von 2 etwas unglücklichen Kindern… Letztlich war es nichts dramatisches, aber wenn man mal eben 150 km von zu Hause entfernt ist, entspannen solche Anrufe nicht 🙁

Wir holten etwas später unsere Tasche mit den netten Spielzeugen und eine Decke. Herr Schwarz legte mich auf ein Bett, verband mir die Augen und spreizte meine Arme und Beine. Er wanderte immer um das freistehende Bett berührte mich mal von rechts und mal von links. Benutzte die Flogger für die Innenseite meiner Oberschenkel und meiner Brüste. Ich lag auf dem Präsentierteller, konnte und wollte nichts daran ändern. Er fuhr mit den Nadelrädern (in jeder Hand eines) abwechselnd oder auch gleichzeitig über meine empfindlichen Nippel, die Schamlippen und die Fußsohlen. Ich bin echt empfindlich und kann das gar nicht leiden. Irgendwann kam etwas von dem ich wusste, das es passieren würde, weil er es mir schon angedroht hat. Ich sollte mich selber befriedigen. Diese Aufgabe stellte er mir bereits auf einer früheren Veranstaltung. Damals war ich von der Aufgabe etwas überfahren worden und konnte diese nicht ausführen. Jetzt allerdings sagte er mir bereits im Vorfeld, dass das auf mich zukommen würde. Er beugte sich zu mir runter und flüsterte mir ins Ohr, dass dort ein paar Zuschauer seinen und ich mich nach allen Regeln der Kunst selber besorgen sollte. Es war für mich kein Problem, ich konnte nicht sehen, ob dort nun jemand stand oder nicht. Also griff ich mir beherzt an die Klit und massierte sie. Kurz bevor ich kam, passte er den Zeitpunkt ab, drückte er meine Hand weg und befahl mir aufzuhören. — So gemein

Später am Abend gingen wir nochmal in den Keller und fanden den Gynstuhl völlig verlassen vor, dies wollten wir ändern… Ich wurde gebeten, es mir dort bequem zu machen, während er sich vorbereitete. Ich hatte allerdings keine Ahnung, was er nun vorhatte, denn wir hatten hier so viele Möglichkeiten… Er entschied sich für Handschuhe und Gleitmittel, aber was er nun genau vor hatte konnte ich immer noch nicht sagen. Doch dann steckten auf einmal mehr als nur 3 Finger in meiner Scheide und bewegten sich schön rhythmisch rein und raus. Nach einiger Zeit wurden es auch vier und fünf Finger und die ganze Hand verschwand. Beim Fisten kann ich ziemlich gut entspannen und besonders die Beckenbodenmuskulatur. Es ist ein ausfüllendes Gefühl für mich und ich liebe es… Ich bekam einen ziemlich starken Orgasmus, denn er traf Punkte, da kommt ein Schwanz so nicht hin 😉

Kurz darauf fuhren wir mit ziemlich gemischten Gefühlen nach Hause. Es ist eine sehr schöne Lokation, die Gastgeberin und ihr Team waren toll, dennoch war es zuletzt unsere eigene Stimmung, die uns etwas im Wege stand. Sollte also nochmal eine Veranstaltung im HoC stattfinden und wir haben Zeit kommen wir gerne wieder